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www.justizversagen.de

Justizversagen in Sachsen und Bayern
Wer einmal lügt...
Eine Antwort auf "Bitterlemmer" Christoph Lemmer und Ina Jung......

Journalismus, erstes Semester: Keine Scherze mit Namen und keine Kollegenschelte! Das lernt man aus gutem Grund, man könnte eine unbequeme Antwort bekommen.

Vergeblich sucht man bei Ihnen die Kenntnis, dass es sich bei dem ermittelnden Staatsanwalt in Sachen Yvonne Menzel um den aus der "DDR" herüber geretteten Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu handelt, der schon vor 20 Jahren bei einem anderen "Mord ohne Leiche" (Israel) sinn-und zwecklos mit Millionenschaden ein Anwesen in Johnsdorf/Sachsen umgraben und abreißen ließ, mit dem gleichen Erfolg wie jetzt bei der Staatsanwaltschaft Hof, nämlich, ohne die Leiche zu finden. Man vermisst auch die Kenntnis, dass er überregional vor allem als Posaunenbläser für die örtliche Brauerei und als Sportreporter und Berichterstatter eines bekannten Eishockeyvereins aus Weißwasser Berühmtheit erlangt hat. Auch die Kenntnis, dass ein Richter, der angeblich seit Geburt in Ostsachsen gelebt hat, im zarten Alter von 9 Jahren mit seinem Vater wegen im väterlichen Betrieb hinterzogener Steuern in Millionenhöhe aus Herne nach Paraguay geflohen ist und nach der Wende aus Kanada zurückkam, hätte geholfen, den Wert von Recherche- und Ermittlungsergebnissen aus Sachsen richtig einzuordnen. Würde man wissen, dass der Generalstaatsanwalt von Sachsen aus Hof stammt, könnte man den Lesern vielleicht leichter erklären, wieso das Anwesen eines weiteren "üblichen Verdächtigen" in Lichtenberg, Robert E (Name bekannt) umgegraben wird, man weiß es offenbar nicht.

Am 28.05.2012 hat Yvonne Menzel in Löbau eine Kerze anzünden lassen (http://www.kerze-anzuenden.de/Kerzen/Heiner-Menzel-54151.html) und auch das weiß man nicht. Ich frage: Welche Yvonne? Die Tote aus dem Fass? Oder die Yvonne Menzel, die den vom Kollegen Lemmer gezeichneten Lebensweg hinter sich gebracht hat? Oder die Yvonne Menzel, die vor über einem Jahrzehnt mit ihrem Freund von Löbau weg in den "Westen" gegangen ist? Sehr zweifelhaft, dass die von Oberstaatsanwalt Matthieu ermittelte Lebensgeschichte der Yvonne Menzel tatsächlich die der Toten aus dem Fass ist, denn auch andere Personen, die in dem Zusammenhang auftauchen, haben eine mehrfache Identität oder arbeiten nach Geheimdienstmethode mit Doubletten.

Es ist billig, einem wegen angeblicher Pädophilie Verurteilten den Hof umzugraben, ebenso billig ist es, jemanden zu beschuldigen, nur weil er mit Peggy Umgang hatte und neuerdings wegen Pädophilie verurteilt ist und es ist billig, einem geistig Zurückgebliebenen die Tat in die Schuhe zu schieben. Noch billiger ist es allerdings, etwas "Verschwörungstheorie" zu nennen, um eine These in ein schlechtes Licht zu rücken, wenn man selbst keine Argumente hat und zig-seitenweise Gemeinplätze produziert, die so belanglos sind, dass sie noch nicht einmal Akteninhalt sein können.

Andererseits: Nichts hört man von den mannigfachen Anbindungen an rechte Strukturen. Nichts hört man auch von den Spuren, die in das Milieu der Kreise führen, die der sächsische Verfassungsschutz einmal mit "Abseits I" bis "Abseits III" bezeichnete. Man liest nichts über mysteriös zu Tode Gekommene wie einen Staatsanwalt, eine Sekretärin oder eine in der Sache investigative Journalistin. Man erfährt nichts über dubiose radioaktive Spuren an einer Kleidung, die es nicht geben dürfte und nichts über andere Spuren, die fehlen, obwohl es sie geben müsste. Man erfährt nichts von einem ehemals im Westen angesiedelten Rechtsradikalen, der jetzt ganz in Nähe der Vorgänge (und auch in Nähe der NSU!) logiert. Auch von Spuren zu einem deutsch-tschechischen Ehepaar (mit 3 amtlich festgestellten Geburtsdaten - es gibt mehrere Menschen mit doppelten Lebenswegen), von Spuren zu einem sehr ranghohen DDR-Politiker, zu einem im LKA Sachsen gestohlenen Handy, das bei einem hochrangigen politisch aktiven Bürger wieder auftaucht und von Spuren hinein in eine angesehene deutsche Partei erfährt man nichts, ebenso wenig wird angesprochen, dass die Strafverfolgungsbehörden einer Zeugin oder Mittäterin ein Fahrtziel glauben, wenn es die Stadt gar nicht gibt. Man hat auch keine Kenntnis von offensichtlichen falschen Übersetzungen in Ermittlungsakten und weiß natürlich auch nicht, dass es im Raum Löbau, Zittau, Görlitz eine weitverzweigte Familie "Knobloch" gibt.

Es gäbe noch vieles zu sagen. All dies weiß das Autorenduo Lemmer / Jung nicht oder zumindest nicht einzuwerten oder will oder gar darf es nicht wissen.

Es könnte aber auch noch ganz anders sein: In einem Bericht der "Frankenpost" vom 04.05.2013 wird Ina Jung mit den Worten "Ein erst diese Woche in den Medien aufgetauchter neuer Verdacht, Peggy sei erst als junge Frau 2009 in Löbau nahe Görlitz ermordet worden, konnte in dem Buch noch nicht verfolgt werden" zitiert. (http://mobil.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Ein-spannendes-Buch-saet-neue-Zweifel;art2388,2542988). Damit bezieht sie sich ganz offensichtlich auf die seit Jahren veröffentlichte These auf "http://justizversagen.de", die von der Staatsanwaltschaft Yvonne Menzel genannte Tote aus dem Fass in Löbau sei Peggy Knobloch. Liebe Kollegin Ina Jung, wollen Sie der Welt allen Ernstes erzählen, dass Sie sich nicht daran erinnern können, dass Sie es persönlich waren, die nach meinem Hinweis über einen befreundeten Polizisten versuchen wollte, einen DNA-Abgleich oder Fotovergleiche zwischen Peggy Knobloch und Ina Menzel herbeizuführen und die berichtete, dass nicht einmal die Polizei in Bayern entsprechendes Material durch die Staatsanwaltschaft Görlitz zur Verfügung gestellt bekommt? Wollen Sie wirklich bestreiten, dass Sie lange vor diesem Buch, auch lange vor dem Film und dem Roman, den Sie mit Friedrich Ani gemeinsam verfasst haben, von dieser meiner These wussten, ja sogar schon, bevor sie 2009 online gestellt wurde? Wollen Sie behaupten, dass Sie Peggys Ende im Steinbruch erfunden haben, obwohl Sie es schon Jahre vorher von mir serviert bekamen? Ich kann Ihnen gerne mit einer Mail Nachhilfe bei ihrer Erinnerung geben, die als Anlage jedermann zur Verfügung steht.

Liebe Kollegin Jung, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht... Und, lieber Kollege Lämmer, schriebe ich Ihren Stil, so müsste ich jetzt schreiben: trau, schau denn sonst wird aus „Bitterlämmer“ ganz schnell „bitter Belämmert“. Nur, das ist nicht mein Stil, deswegen schreibe ich das jetzt natürlich ausdrücklich nicht. Aber vielleicht können Sie als Journalisten des Bayerischen Rundfunks in Wahlkampfzeiten doch nicht das schreiben, was zensiert würde, wenn wir Zensur hätten, obwohl wir keine haben - oder doch? Na dann, ich freu mich auf die Analyse der Knochen aus Hof - gerüchteweise sollen sie von E.T stammen und schon an die Area 51 überstellt worden sein.... Dies ist keine Anregung für Ihr nächstes Peggy-Buch.