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Justizversagen in Sachsen und Bayern
Peggy und das Auto......

Am Montag, den 07. Mai 2001 verschwand Peggy Knobloch. In der Hauptverhandlung konnte sich Frau Knobloch erinnern, dass Peggy gravierende Verhaltensänderungen seit dem Abend des 03.05.2001 hatte.

Zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr des 07. 05. 2001 soll Peggy Knobloch laut Schreiben der StA Hof vom 18.05.2001 Az 22 UJs 1837/01 in ein rotes Fahrzeug, zweitürig, vermutlich Marke Mercedes, möglicherweise mit tschechischem Kennzeichen eingestiegen und mit diesem weggefahren sein. Später soll Peggy Knobloch mit diesem Fahrzeug wieder zurückgekommen und in Lichtenberg ausgestiegen sein. Weiterhin bestehen Anhaltspunkte dafür, dass Peggy Knobloch gegen 19:00 Uhr im Ortsgebiet von Lichtenberg mit einem Cityroller unterwegs war.

Im Zusammenhang mit dem Fall "Peggy" wurde ein roter zweitüriger Mercedes beschrieben und gesucht (siehe Kinderbefragung von Jörg und Steffen vom 08. 05 2001 der SOKO Peggy). Die Zeugen beschrieben auch ein hinten sitzendes, etwas 10 - 11-jähriges Mädchen.

Der Fall Peggy Knobloch, ein Fall voller Fehler: Die tschechischen Behörden schrieben über das Auto richtig zurück: cervene (rot), übersetzt wurde schwarz (cerny). Dafür schrieben die tschechischen Behörden falsch: Es sei kein solches Auto in der CZ zugelassen gewesen. Nach unseren Erkenntnissen gab es aber mindestens ein solches Fahrzeug, zugelassen in Teplice, gelegentlich auch mit dem Kennzeichen eines in Prag zugelassenen roten Skoda unterwegs. Ein roter Mercedes 450 SL W 107 mit abnehmbarem Hardtop, ein 2 + 2 Sitzer, der offen, geschlossen oder als Cabrio gefahren werden kann. So sieht so ein Fahrzeug aus.


Laut einer für uns nicht nachprüfbaren Meldung in einem Blog sollen aus so einem Fahrzeug mit tschechischem Kennzeichen am 18. 05. 2001 in Kitzingen Videoaufnahmen von spielenden Kindern gemacht worden sein. Ein polizeilicher Vorgang dazu konnte 2009 nicht mehr festgestellt werden.

Die Kinder wurden abgekanzelt. Das Material war nicht Gegenstand des Verfahrens, obwohl sich daraus leicht eine Tatvariante begründen lässt, die Ulvi Kulac hätte auf freien Fuß bringen können, denn mit diesem Material und ein paar Recherchen dazu wäre ein Schuldbeweis nicht mehr gelungen und "in dubio pro reo" (im Zweifel für den Angeklagten) hätte eine Verurteilung verhindert und Zweifel gibt es mehr als genug.

Natürlich ist das schon lange her, aber von diesem Autotyp sind nicht sehr viele gebaut worden und sie sind daher sehr auffällig. Daher bitten wir heute zu diesem Auto noch einmal um Auskünfte:

Kann sich jemand zum Zeitpunkt des Verschwindens von Peggy an ein solches Auto im Raum Lichtenberg erinnern?

Kann jemand eventuell den Typ als W 107 identifizieren?

Weiß jemand etwas über den Vorfall in Kitzingen?

Das uns bekannte Auto hat 2 Besonderheiten, die es zum Einzelstück machen. Kann sich jemand an Besonderheiten an einem solchen Fahrzeug erinnern, das um den 07. 05. 2001 im Raum Hof Lichtenberg oder um den 18. 05. 2001 im Raum Kitzingen war?

Abschließend noch 2 Hinweise:

Bitte keine Fakes und dummen Scherze - das ist zu Ernst um damit Schabernack zu treiben.

Wir sind dazu in der Lage, Informantenschutz nach Presserecht zu organisieren, in diesem Fall sprechen Sie uns bitte darauf an.